Autor Thema: USB-Ladegeräte, Umbau "Kleingeldloch"  (Gelesen 176 mal)

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USB-Ladegeräte, Umbau "Kleingeldloch"
« am: 27. Juli 2020, 13:44:34 »
Moin,

vor einigen Monaten hatte ich einige Einbauten vorgenommen, die ich euch hier gerne mal vorstellen möchte.

Da mein Interieur viele rote Designelemente hat (Bild 1), müssen die Änderungen natürlich auch ins Bild passen, einfach schwarz oder silbern kam also nicht in Betracht.

Als Nichtraucher benötige ich keinen Zigarettenanzünder im Armaturenbrett, darum ersetze ich diese immer durch entsprechende Einbaunetzteile, deren Aufbautiefe in der Regel geringer ist, als die Mehrfachstecker, die in die Zigarettenanzünder gesteckt werden. Wenn, wie im Duster, vor dem Zigarettenanzünder auch noch die Abstellfläche für den Kaffeepot angeordnet ist, bin ich froh, wenn die Ladekabel für Handy etc unter Zuhilfenahme von Kabeln mit abgewinkelten Steckern dem Pot nicht im Weg sind.

Während noch vor ca. 9 Jahren solche Einbaunetzteile selbst gebaut werden mussten, gibt es inzwischen auf dem Markt viele verschiedene Versionen in vielen Farben – auch in rot. Ich habe mich für ein Exemplar mit Voltmeter entschieden (Bild 2).

Nachdem der Zigarettenanzünder übrig und die Mittelkonsole auseinandergenommen war, wollte ich den Zigarettenanzünder als zusätzliche Steckdose erhalten. Da aber das Zurechtfeilen der Öffnung für die Clipverbindung zu aufwändig war, habe ich mich für eine Nachrüst-Steckdose entschieden, für die nur ein großes rundes Loch erforderlich war. Sie wurde an der zurückgesetzten Rückseite der Mittelkonsole eingebaut, es war genügend Platz vorhanden (Bild 3).

Nachdem mit aktuellen iPhones die kabellose Ladefunktion im QI-Standard möglich ist, habe ich den nicht nutzbaren Platz für Getränkeflaschen unter der Armlehne für die Ladematte verwendet. Es gibt zwar viele Geräte dafür auf dem Markt, aber beim Einbau stören seitlich angebrachte Stromanschlüsse mittels USB-Kabel erheblich, so dass sich nur wenige Geräte wirklich eignen. Nachdem ich ursprünglich ein Exemplar aus Gummi verwendete, was aber aussah wie eine zu kleine Fußmatte, habe ich mich für ein Modell mit Teppich entschieden, das zudem so groß ist, dass es nach etwas beherztem Druck von oben fest in die Vertiefung passt (Bild 4). Das USB-Kabel hat einen mittig angebrachten Stecker und lässt sich leicht verlegen. Die Stromversorgung erfolgt durch einen Spannungswandler 12V auf 5V, der in der Mittelkonsole eingebaut wurde.

Schlussendlich gab es ja noch das Kleingeldloch (keine Ahnung, wie das Teil heißt). Bei der Allradversion ist darin der Umschalter untergebracht, bei mir ist darin Platz für Kleingeld, Einkaufswagenmünze oder Blumen (?). Ich konnte damit nicht viel anfangen und habe es durch ein weiteres Einbaunetzteil ersetzt, welches ich aus meinem alten Duster ausgebaut hatte (Bilder 5+6).

Auch hier konnte ich eine stabile schraublose Befestigung finden. Sie besteht aus einer Gummimuffe aus der Bastelkiste, die es in der Sanitärabteilung vom Baumarkt zu kaufen gibt. Sie wird einfach von oben in den Platz des Kleingeldlochs eingeschoben. Die rote Blende ist eine Rosette für einen Türgriff. Davon gibt es auch welche, die ein größeres Loch in der Mitte haben, in dem ohne Anpassung das Netzteil eingebaut werden konnte.

Die Rosette befand sich auch noch in der Bastelkiste. Wenn die mittlere Bohrung der Rosette zu klein ausgefallen wäre, hätte man sie aber auch problemlos vergrößern können.

Um sie der Farbumgebung des Innenraumes anzupassen, musste ich die ursprünglich silberne Rosette folieren. Da die Folie leicht durchsichtig ist, ergibt sich ein toller Metallic-Effekt. Leider ließen sich die Ränder nicht ganz faltenfrei folieren, das konnte ich aber durch einen außen umlaufenden Gummi, den ich auch noch in der Bastelkiste gefunden habe, abdecken (Bild 7).

Bei der Öffnung der Mittelkonsole waren mir die Videos von Frank eine große Hilfe, darum an dieser Stelle meinen herzlichsten Dank für deine Bemühungen, lieber Frank.

Möglicherweise fragt sich der eine oder andere: „Was will der mit so vielen Ladegeräten?“
Meine Frau und ich sind gerne mit dem Wohnwagen in Skandinavien unterwegs und oft auch tagelang nicht auf Campingplätzen mit Stromanschluss. Das Aufladen von Tablet, USB-Lautsprecher, Powerbanks, Taschen- und Campinglampe sowie von den Handys muss dann während der Fahrt erfolgen.

Viele Grüße

Thomas
Vom Duster 1 zu Duster 2
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USB-Ladegeräte, Umbau "Kleingeldloch"
« am: 27. Juli 2020, 13:44:34 »