Autor Thema: Equipment zur Bergung  (Gelesen 11055 mal)

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Offline knuckle duster

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Re: Equipment zur Bergung
« Antwort #45 am: 26. März 2021, 20:46:08 »
Es wird Zeit, dass der neue DoB-Termin veröffentlicht wird!
Warum? Weil
- der letzte Termin unendlich lang her ist
- mein Duster eine weitere Offroad-Modifikation erhalten hat
- weil schon so lange gar nichts mehr los war
- weil ich mir was Feines zum Rausziehen geleistet habe (war ja bei mir bisher bei jedem DoB, bei dem ich dabei war, notwendig) und das ich unbedingt ausprobieren muss:

eine Spillwinde.  :klatsch

Davon hatte ich bis Herbst letzten Jahres noch nie gehört. Aber als ich mich ein wenig mit Forstzubehör befasst habe (ich habe mir für meinen Brennholzbedarf ein Stück Wald zugelegt), bin ich auf diese besondere Windenart gestoßen.

Wie eine Motorsäge mit einem Zwei-Takt-Benzinmotor ausgestattet, wird das Zugseil bei der Spillwinde nicht aufgewickelt, sondern ein beliebig langes Seil wird um einen Spill geschlungen. Wird dieser Spill angetrieben, entsteht durch das Umwickeln eine Reibungskraft, die das Seil befördert.

Zu theoretisch?
Auf YouTube gibt´s anschauliche Videos...

Ich habe mich  auf Grund meines Schwachholzbestandes, der keine hohe Zugleistung erfordert, aber für den Geschwindigkeit ein Riesenvorteil ist, für eine Docma VF80 Bolt entschieden:
Zugleistung (gleitende Last) direkt: 820 kg mit 24m/sec
umgelenkt: 1640 kg mit 12m/sec
Gewicht: nur 10,5 kg!

Diese Zugleistung mit Umlenkung dürfte für Dusterbergungen in manchen Fällen ausreichend sein. Klar, im Schlamm festgesaugt wird’s wohl schwer.  /nene

Und 12 m/sec umgelenkt ist im Vergleich zu den meisten „normalen“ Winden richtig flott.

Aber noch ist alles Theorie. Jetzt muss ein neuer DoB-Termin herum zu zeigen, dass es auch wirklich geht.
Bevor jetzt die Zweifler warmlaufen: ich hab´ das Ding für´s Holz gekauft, alles andere ist ne Dreinsgabe.....

Also Daumen drücken für einen DoB-Termin!

Gruß aus Wipperfürth
Hanno

PS: Hat einer Erfahrungen mit Spillwinden?
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Re: Equipment zur Bergung
« Antwort #46 am: 26. März 2021, 22:12:39 »
Moin,
bei den technischen Angaben passt es nicht ganz.
Es sind nicht "meter pro sekunde (m/s)" sondern "meter pro minute (m/min)".

Ansonsten hätte man bei der hohen Seilgeschwindigkeit Probleme mit der Seilspannung
am Seilauslauf :-)

Gruß Thomas
 
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Re: Equipment zur Bergung
« Antwort #46 am: 26. März 2021, 22:12:39 »

Offline Falke

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Re: Equipment zur Bergung
« Antwort #47 am: 26. März 2021, 22:25:52 »
Moin,
bei den technischen Angaben passt es nicht ganz.
Es sind nicht "meter pro sekunde (m/s)" sondern "meter pro minute (m/min)".

Ansonsten hätte man bei der hohen Seilgeschwindigkeit Probleme mit der Seilspannung
am Seilauslauf :-)

Gruß Thomas

Ansonsten müsste man bei einer Berge-Aktion immer Schilder aufstellen: "Vorsicht! Herumfliegende Duster!"  ;D
Gruß    Falke
 
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Offline knuckle duster

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Re: Equipment zur Bergung
« Antwort #48 am: 27. März 2021, 21:23:11 »
Moin,
bei den technischen Angaben passt es nicht ganz.
Es sind nicht "meter pro sekunde (m/s)" sondern "meter pro minute (m/min)".

Ansonsten hätte man bei der hohen Seilgeschwindigkeit Probleme mit der Seilspannung
am Seilauslauf :-)

Gruß Thomas

@Feinmechaniker:
Du hast natürlich Recht.
Bei 24m/sec hätte ich ja gleich km/h angeben können...  /freu
Gruß aus Wipperfürth
Hanno
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Re: Equipment zur Bergung
« Antwort #49 am: 16. Mai 2021, 10:51:02 »
Moin zusammen,
gestern musste ich wieder mit dem Rotek Greifzug etwas geraderücken ;-)

Dabei ist das Originale Seil mit 20 m Länge etwas unhandlich, wenn es schnell gehen muss!
Das Original Rotek Stahlseil hat einen Durchmesser von 8,3 mm

Meine Frage:
Hat schon jemand im Rotek SZ-0800 Greifzug ein handelsübliches 8 mm Stahlseil erfolgreich verwendet?
Wenn ja, wäre die Angabe der Seilspezifikation für mich hilfreich.

Ich bin am überlegen, mir kürzere Seile mit Kausche und Endverlötung aus 8 mm Seil selbst anzufertigen.
Damit kann dann deutlich schneller angeschlagen werden, ohne das ein zu langes Stahlkabel eine
Unfallgefahr darstellt.

Gruß Thomas
 

Offline guzzi-matz

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Re: Equipment zur Bergung
« Antwort #50 am: 16. Mai 2021, 11:54:01 »
Die Leerlaufstellung vom Greifzug (hab auch einen Roteck 0.8t) ist ziemlich hakelig,
aber wenn man sie drin hat , kann man ein Stahlseil doch  so locker durch ziehen.
 

Offline jkarpa

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Re: Equipment zur Bergung
« Antwort #51 am: 16. Mai 2021, 15:30:43 »
Ich habe keine Erfahrung mit 8,0 mm Seil im Rotek. Zum Zwecke der schnellen Einsetzbarkeit verstaue ich den Seilzug mit eingelegtem Seil, vorne 5 m raus & aufgerollt, hinten 15 m raus und aufgerollt. Diese beiden Rollen kommen nebeneinander neben den Seilzug in die Tasche. Damit kann ich fast sofort starten.
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Offline Heisenberg

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Re: Equipment zur Bergung
« Antwort #52 am: 16. Mai 2021, 19:58:58 »
War aber damals noch nicht so geschickt verstaut, wenn ich mich nicht irre.  ;)
 
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Re: Equipment zur Bergung
« Antwort #53 am: 17. Mai 2021, 12:47:18 »
Moin zusammen,
da ich im lokalen Agrarhandel aktuell kein passendes Stahlseil zum testen
bekomme, habe ich heute einige lästige Macken am Greifzug behoben.

Baumarkt Erdanker nehme ich überhaupt nicht mehr. Auf den Bildern (eanker-01-03)
kann man gut erkennen, das diese Anker viel zu labberig sind, wenn es richtig knackig wird.
Statt dessen gibt es wieder 12 mm Moniereisen in 500 mm Länge. Die können richtig etwas ab.

Auf Bild "gzug-01" ist der Greifzug in der Position  u. Hebelstellung zum einziehen des Seils.
Manual-konform wird eine ist eine Schutzmatte untergelegt.
Für Wartung und zum Polstern in der Transportkiste gib es zwei zusätzliche
Gummimatten (gzug-02). Die bisher verwendeten Filzmatten sind mir vor Ort bei strömenden
Regen abgesoffen. Dies kann mit den neuen Matten nicht passieren.

Zur Schonung der Seilschlingen am Seilauslauf wird nun eine Aluschiene zwischengelegt
(gzug-03/05). Somit werden Reibschäden an den Polyesterseilen verhindert.

An der Hakenseite des Seils sind die Mindestlängen zum Seileinlauf mit 300/500 mm
farblich markiert (gzug-07).

Für die Unterseite des Greifzugs gab es noch eine 42 mm breite Gummiarmierung
mit Gewebeband angeklebt (gzug-08/09). So kann man den Greifzug auf harten Untergrund
aufsetzen ohne gleich Schäden am Gehäuse zu riskieren.
Für Wartungsarbeiten ist die Armierung schnell zu entfernen.


Ansonsten ist der Hinweis von jkarpa, mit einem bereits eingelegten Seil anzugreifen
sehr gut. Leider ist meine Transportbox für den Seilzug genau 150 mm zu kurz um den
Greifzug mit eingelegtem Seil zu verstauen. Evtl. suche ich mir da noch einmal eine
Box mit geeigneten Abmessungen.

Gruß Thomas
« Letzte Änderung: 17. Mai 2021, 13:20:09 von Feinmechaniker »
 
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Re: Equipment zur Bergung
« Antwort #53 am: 17. Mai 2021, 12:47:18 »