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Dacia Duster - Fragen und Kaufberatung / Re: Duster für Afrikareise?
« Letzter Beitrag von Cobra-Mike am 16. Mai 2022, 19:50:57 »

@Jims:

Probier Afrika (Maroc ist ein schönes Reiseland)  erst mal aus, vielleicht über die Westsahara-Route bis El Aaiún.Das sind locker 9000 km total, und außer der Küstenroute hat Du genug Möglichkeiten, Afrika pur zu erleben ( Draa-Tal, Erfoud, Straße der Kasbahs etc.etc.). Probleme mit Sprit gibt es nicht und AdBlue langt ja für locker 12000 km. Ab Guelmim solltest Du Reservekanister mitführen falls es an einer Tankstelle dort unten mal keinen Diesel gibt. Das ist selten, kommt aber vor.
Baue einen KN-Filter ein, wenn es mal zu Sand- oder Staubwinden über längere Strecken kommt kannst Du das Teil mit Wasser auswaschen.
 (eine vernünftige Lösung für einen Zyklon-Vorluftfilter gibt es beim Duster immer noch nicht, und nein, von Mudster reden wir hier nicht).
Ich würde keinen Benziner nehmen, spätestens beim Transport von Reserve-Sprit kommt bei 50 Grad C Aussentemperatur Freude auf. Wenn doch, dann wähle aber einen ex-geschützten Treibstoffkanister)

Schminke Dir Westafrika ab, die sicherheitspolitische Lage ist gefährlich (ich weiß das aus eigener Erfahrung). Abgesehen mußt Du im Sahel oder entlang des Nigers mit durchschnittlich 50 Grad C rechnen. Marodierende Soldateska oder irgendwelche IS-Ableger - der unendlich reiche Europäer der just for fun mit dem eigenen Fahrzeug dort Urlaub macht, bei dem gibt es immer was zu erben - und gegen eine AK-47 diskutiert man nicht!

Wenn Du mehr wissen möchtest kontaktiere mich per PM. /fahren

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Dacia Duster - Fragen und Kaufberatung / Re: Duster für Afrikareise?
« Letzter Beitrag von Feinmechaniker am 16. Mai 2022, 10:48:40 »
Moin zusammen,
das der noch fährt glaube ich weniger!

Der OM615 mit 50-54 Ps wurde bei MB ab 1968 für 5 Jahre in der Serie verbaut. Danach gab es noch für zwei Jahre eine
Verfügbarkeit als Komplettmotor für Nutzfahrzeuge.
Der Motor wäre also im besten Fall 49 Jahre alt. Wer solche Motoren und vor allem die Dichtungsmaterialien aus dieser
Zeit kennt, wird wissen, das solche Motoren spätestens nach 10 Jahren aus allen Ritzen und Wellenausgängen geölt haben.
Ich kenne keinen Mechaniker, dessen Not so groß wäre, das er bei diesen Fahrzeugen nicht mindestens eine 70 PS Maschine
eingebaut hätte. Zumal die 70 u. 78 Ps Dieselmaschinen mit leichten Anpassungen an der Ölwanne auch in die Unimogs
montiert werden konnten.
So wurden z.B. die von der VEBEG seinerzeit supergünstig abgegebenen Unimog 404S durch Motorenaustausch für Fernreisen oder
Export umgebaut.

Den Aufwand muss man heutzutage nicht mehr betreiben, da MB z.B. beim Zetros eine spezielle Version mit angepasster Elektronik,
geringer Abgasnorm u. vereinfachter Achstechnik für "exotische Länder" anbietet.

Gruß Thomas
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Dacia Duster - Fragen und Kaufberatung / Re: Duster für Afrikareise?
« Letzter Beitrag von Drupi am 16. Mai 2022, 08:40:32 »
Ich vermute mal das mein 200er Strich8er Diesel heute noch in Marokko rum fährt.
Karosseriemäßig beschissen aber Motormäßig nicht kaputt zu kriegen. /hahaha
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Dacia Duster - Fragen und Kaufberatung / Re: Duster für Afrikareise?
« Letzter Beitrag von Feinmechaniker am 15. Mai 2022, 21:07:42 »
Moin zusammen,
mit einem modernen Euro5 oder Euro6 Diesel kommt man durch Marokko und evtl. durch Westsahara.
Danach wird es wohl mit dem Dieselkraftstoff nicht mehr funktionieren, da die nachfolgenden Länder
einen zu hohen Schwefelgehalt im Diesel haben.

Ein moderner Benziner hat jedoch ebenfalls mit den dort erhältlichen Kraftstoffen zu kämpfen.

Das ist das große Problem der angehenden Weltenbummler. Egal ob Mongolei oder Senegal.
In diesen Gegenden kommt man mit aktuellen Euro Normen nicht mehr klar!

Da sollte man eher unter Euro 3 Norm kaufen und das große Abenteuer starten. Aber aufpassen
und nach der Rückkehr gleich das Fahrzeug abmelden. Andernfalls kommt die große Überraschung
beim nächsten Bescheid der Kfz Steuer.
Da solche alten Offroad Monster aus der Jahrtausendwende eh um die 20 Liter Diesel auf 100 km
wegmachen, wird damit niemand mehr freiwillig im Alltag damit rumfahren.

Hier noch verlinkungen zum Schwefelproblem:
http://www.ff-expedition.de/dieselqualitaet%20weltweit.htm
https://scilogs.spektrum.de/die-sankore-schriften/afrikas-dieselproblem-schwefel/

Gruß Thomas
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Dacia Duster - Fragen und Kaufberatung / Re: Duster für Afrikareise?
« Letzter Beitrag von Drupi am 15. Mai 2022, 18:58:16 »
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Dacia Duster - Fragen und Kaufberatung / Duster für Afrikareise?
« Letzter Beitrag von Jims am 15. Mai 2022, 17:38:26 »
Moin!

Überlege mir schon länger, einen Duster für eine längere Afrikareise (Westküste runter) zuzulegen. Ist schön günstig, der Allrad-Antrieb reizt mich und groß genug für Gepäck + Dachzelt. In Afrika gibts auch in vielen Hauptstädten nen Renault Händler, also Wartungen und Ersatzteile sollten irgendwie funktionieren.

Wollte generell mal die Meinung dazu im Forum einholen und auch fragen, welche Ausstattung / Motor ihr empfehlt. Diesel wäre cool, aber auf Adblue hab ich eigentlich auf so einer Reise keine Lust. Dementsprechend kommt fast nur der TCe 150 4WD (Benziner) in Frage, oder?

Danke euch!
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Neuigkeiten aus der Autowelt / Re: Gehört dem E-Auto die Zukunft ?
« Letzter Beitrag von KioKai am 11. Mai 2022, 23:00:59 »
Kommen wir wieder zurück zum Thema des Threads:

Ja, ganz sicher sogar die Zukunft und heute mehr als vor der s.g. Energiekriese und aktuellen Embargorisiken
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Neuigkeiten aus der Autowelt / Re: Gehört dem E-Auto die Zukunft ?
« Letzter Beitrag von jkarpa am 11. Mai 2022, 22:51:51 »
Die Kilometer kommen nicht im Urlaub, sondern beim Pendeln zusammen, ebenso wie der allmorgendliche Stau vor den Elbbrücken zusammen. Und beides halte ich in der Tat für nicht uneingeschränkt sinnvoll, und für ein Resourcenproblem. Neben Sprit auch vergeudete Zeit.
Überhaupt 50 km Arbeitsweg, und dann noch mit dem Auto:  Ich bin froh, dass das vorbei ist.
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Neuigkeiten aus der Autowelt / Re: Gehört dem E-Auto die Zukunft ?
« Letzter Beitrag von Falke am 11. Mai 2022, 01:14:28 »
Bezüglich des bei so manchem Zeitgenossen ach so verhassten und "unnötigen" Individualverkehrs kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln. Da war es in vielen asiatischen Ländern lange Zeit üblich, dass man auf Veranlassung der Arbeitgeber zusammen mit den Kollegen in den wenige Tage währenden Jahresurlaub fährt, um sich zu bilden; private Interessen standen damit also ganz weit hinten und waren eher verpönt. Seit einiger Zeit genießt man nun auch dort individuelle Urlaubsverwirklichung, während sich der Europäer im übertriebenen "Weltretter-Rausch" nun nach Einschränkung und Gängelung zu sehnen scheint. Dabei wird eines konsequent vergessen oder bewusst ignoriert: Nichts schafft so viel Freiheit und Bildungsmöglichkeit wie ungehinderte Fahrten mit dem eigenen Fahrzeug; alles andere sind nur Massentransporte von A nach B; manchem mag das samt den engen Wänden des eigenen Zuhauses genügen, aber Leben und Erleben geht anders. Ich erinnerte mich noch an die Zeit, als ich in der Schule meinen ersten Führerschein machte: Den der damaligen Klasse 5 für Mopeds und Mokicks bis 40 km/h. Damit war ein Stück persönliche Freiheit geschaffen, und es dauerte nicht lange, und ich besaß den begehrten "Vierer" für die geschwindigkeitsoffenen schnellen 50er Kleinkrafträder. Mit einem solchen (das ich übrigens heute noch im Topzustand besitze!) erfuhr ich weite Teile des Landes bis in die hintersten Winkel: Es gab kaum eine befahrbare Straße, auf der ich nicht unterwegs war. Diese Zeit war prägend für mich, weil sich mir auf diese Art Geschichte und Geschichten der durchfahrenen Regionen in ihrer Bedeutung darstellten. Auf all dies verzichten kann man eigentlich nur, wenn man nicht weiß, wie viel einem dabei tatsächlich entgeht.   
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Neuigkeiten aus der Autowelt / Re: Gehört dem E-Auto die Zukunft ?
« Letzter Beitrag von tomruevel am 10. Mai 2022, 23:16:43 »
Ist es nicht offensichtlich, dass die Frage "Gehört dem Individualverkehr die Zukunft" heissen muss, und die Antwort, so bitter das auch werden wird, "Weitgehend Nein"?

Moin,

es könnte doch eigentlich auffallen.....
Dass, wenn es um Änderungen in der Mobilität in der Hauptsache der Individualverkehr genannt wird, den man meint sich nicht mehr erlauben zu können.
Nur, wie hoch ist denn der Anteil des Individualverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen?
Und nicht jedes Fahrzeug was nur mit einer Person besetzt ist könnte mit mehreren Personen besetzt fahren (weil es z.B. ein Servicefahrzeug mit Material ist, was man von außen nicht beurteilen kann).
Dann könnte vielleicht auch heraus kommen, dass viele dieser Fahrzeuge, die so unterwegs sind, nicht einfach aus Spaß oder Vergnügen gefahren werden, sondern schlicht aus Notwendigkeit.

Diese Dinge werden mir viel zu wenig differenziert.
Differenzieren ist aber anstrengend und liefert auch keine einfachen Ergebnisse/Lösungen.

Apropos Elektromobilität.
In der Hauptsache ist es doch keine Umkehr/Änderung sondern ein "weiter so" wie bisher. Mit einem Rieseneinsatz von Material/Gewicht.
Und da das dann noch immer nicht reicht kommen dann noch so sinnvolle Dinger wie die E-Scooter auf die Straße.
D.h. dort wird der Individualverkehr auch noch motorisiert, dort wo man ihn problemlos mit den bereits vorhanden Einrichtungen (den Beinen) erledigen könnte.
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