Autor Thema: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten  (Gelesen 118059 mal)

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Offline STEPUHR

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Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« am: 07. März 2011, 10:18:33 »
Die Wattiefe des Duster beträgt so um die 35 cm.
Bei schnellen Bachdurchfahrten staut sich das Wasser vorne jedoch höher auf und es besteht doch die Möglichkeit, dass Wasser, auch Spritzwasser in den Ansaugbereich kommt.

Hat sich jemand schon mal Gedanken zu einer Höherlegung der Luftansaugung beim Diesel gemacht.?

Gruss S.
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Offline Globetrotter

Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #1 am: 07. März 2011, 12:59:31 »
Wäre ich auch dran interessiert. Hab leider bisher noch nix zu dem Thema gefunden. Schnorchel bietet bisher noch keiner an....
Aussage von div. Zubehörherstellern ".....im Frühjahr wird wohl etwas folgen"
Solange kannst ja zumindest die Flutwelle vorne mit ner Plastikfolie und Klebeband aussen vor halten.
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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #1 am: 07. März 2011, 12:59:31 »

Offline dhracer29

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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #2 am: 07. März 2011, 20:08:28 »
Interessantes Thema. Vielleicht etwas blöde Frage, aber wie siehst beim Benziner aus? Müsste da ggf. die Luftansaugung ebenfalls nach oben gelegt werden?
 

Offline Globetrotter

Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #3 am: 07. März 2011, 20:29:55 »
Schau mal in deinen Motorraum, wo da die Luft angesaugt wird...... ;)
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Offline tannator

Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #4 am: 07. März 2011, 20:56:02 »
Irgendwo gab es doch so ein Foto von einem Sportluftfilter im großen Diesel?, der relativ weit oben und hinten zu liegen kam. Mit so einer Lösung käme man zumindest schonmal hinter dem linken Scheinwerfer (glaube ich war das) weg...

[edit] na gut war im kleinen Diesel http://www.dustercommunity.de/tuning-und-optik/kn-sportluftfilter-fur-dci-85/ [/edit]
 

Offline mrphoo

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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #5 am: 08. März 2011, 09:23:34 »
Interessantes Thema. Vielleicht etwas blöde Frage, aber wie siehst beim Benziner aus? Müsste da ggf. die Luftansaugung ebenfalls nach oben gelegt werden?

Ja. Aufgrund seiner geringeren Kompression erleidet der Benziner nicht ganz so schnell einen Wasserschlag wie der Diesel. Diesen Unterschied will man aber in der Praxis gar nicht erst ausloten, weil ein Wasserschlag den sicheren Exitus des Motors bedeutet.
 

Offline eagle

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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #6 am: 14. März 2011, 22:11:09 »
Na das kann ich nicht unterstreichen, egal welcher Motor es ist, ein Wasserschlag bekommen beide gleich schnell. Ich hab Erfahrung mit Wsserschlag beim Benziner. (Kein Duster)
Beim Benziner ist das Problem das ein elektrischer Zündfunke benötigt wird. Wenn man die Watttiefe überschreitet kann auch Wasser in die Elektrik kommen und der Motor ausgehen. Einem Diesel kann eigendlich nur ein Wasserschlag stoppen, deshalb ist dort er Schnorchel sinnvoller.

Gruß
 

Offline mrphoo

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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #7 am: 16. März 2011, 10:22:15 »
Hallo eagle, willkommen im Forum!

Ich bin mir nicht sicher, ob wir über das Gleiche reden. Mit Wasserschlag wird der Vorgang beschrieben, wo mehr Wasser in die Zylinder gelangt, als Brennraumvolumen oberhalb des oberen Totpunkts (OT) zur Verfügung steht. Normalerweise verdichten die Kolben Gas welches kompressibel ist. Wasser hingegen ist nicht kompressibel und wenn ein Kolben gegen zuviel Wasser arbeiten muss dann entstehen deswegen enorme Drücke, die unweigerlich zu kapitalen Schäden (Risse, verbogene Pleuel, gesprengte Zylinderkopfdichtung etc.) am Motor führen. Ein Diesel hat auf Grund seiner höheren Verdichtung ein kleineres Volumen oberhalb des OT und ist daher im Prinzip gefährdeter für einen Wasserschlag. Durch den Turbolader und den Ladeluftkühler gibt es allerdings einen gewissen Schutz, da hier relativ viel Wasser gespeichert werden kann, bevor es in die Brennräume gelangt. Das dort befindliche Wasser stört die Arbeit des Motors und hoffentlich geht er dadurch rechtzeitig aus.

Es gibt natürlich noch weitere Gründe, warum ein Motor bei einer Wasserdurchfahrt ausgehen kann (Elektrik, nasser Verteiler beim Benziner, etc.) Diese bezeichnet man aber nicht als Wasserschlag.

Wie auch immer, wenn man den Duster fit machen möchte für tiefe Wasserdurchfahrten, dann braucht man sowohl beim Benziner als beim Diesel eine Höherlegung der Luftansaugung (Schnorchel).
« Letzte Änderung: 16. März 2011, 11:05:52 von mrphoo »
 

Offline Enduroreisende

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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #8 am: 16. März 2011, 15:45:46 »
Hi,

entschuldige aber das was du hier beschreibst ist einfach Quatsch.
Wenn ein Motor richtig ordentlich Wasser angesaugt hat und dieses in den/die Zylinder gelangt, dann ist definitiv Feierband!
Ganz einfach weil durch die nicht komprimierbare Flüssigkeit der Druck urplötzlich so hoch ist, das entweder die Pleuel verbiegen oder (weit häufiger) einfach die Ventile brechen/abreißen.
ich komme aus dem Endurosport und habe die zerstörerische Kraft von Wasser schon öfter erleben dürfen :'(
Nur das Beste wünscht
der Christian
 

Offline firefox

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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #9 am: 16. März 2011, 19:14:51 »
Äh, das hat er doch genau geschrieben, oder nicht???

Immer schön ruhig bleiben... :daumen ;) :)
 

Offline Syncro

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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #10 am: 26. April 2012, 10:43:34 »
Meine Frage: Hat jemand einen Zyklonfilter/Schnorchel an seinem Fahrzeg verbaut?
Wenn ja: Wo bekommt man einen her?

MfG
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Offline Brunos

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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #11 am: 26. April 2012, 10:49:17 »
Versuch mal googlen
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Offline Syncro

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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #12 am: 26. April 2012, 10:52:14 »
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Zu klein denke ich und hoffe weiter, oder muss irgendwann selber basteln
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Offline STEPUHR

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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #13 am: 26. April 2012, 11:47:09 »
Die Frage wird kommen: was ist ein Zyklonfilter und wozu ?

Da gibt es jetzt verschiedene Gründe – will oder muss man durch hohes Wasser fahren schützt man den Motor vor einem Wasserschlag, oder will man in die Wüste fahren schützt man den Motor vor Staub, der den Motor aufreibt.

Die Luftansaugung der meisten Geländewagen befindet sich im Kotflügel versteckt hinter den inneren Kunststoffverkleidungen, das ist eigentlich kein guter Ort. Zum einen besteht bei schnellen Wasserdurchfahrten selbst bei seichtem Wasser die Gefahr, dass der Motor Wasser ansaugt welches im Motor angekommen für einen jähen Abbruch der Vorwärtsbewegung sorgt, die Kolben werden gestaucht und der Motor ist kaputt, das Gleiche kann natürlich auch bei langsamer Fahrt in höherem Gewässer passieren.
Aus diesem Grunde empfiehlt sich die Luftansaugung höher zu legen.
Doch was hat das mit dem Sand in der Wüste zu tun?
Meist fährt man mit höherer Geschwindigkeit und im Kotflügel wird viel Staub aufgewirbelt und vom Ansaugrohr direkt in den Luftfilter geleitet.
Der Luftfilter setzt sich schnell zu und lässt trotzdem jede Menge Staub in den Motor.

Deshalb benutzt man den Zyklonfilter. Die Funktionsweise ist einfach – die Luftansaugung wird soweit wie möglich nach oben weg vom Boden verlegt, der Zyklonfilter wird darauf aufgesetzt. Es ist zu beachten, dass der Rohrdurchmesser mit der Luftmenge für den Motor übereinstimmt sonst schnauft er etwas schwer und kommt nicht voran.
Durch den Zyklonfilter wird die angesaugte Luft in eine Drehbewegung versetzt und mitgeführter Sand und Staub fällt auf Grund seines Gewichtes in einen Trichter und kann so ganz leicht entleert werden ohne den Luftfilter zu überfordern.

Stimmt vor einem Umbau die Sache unbedingt mit einem TÜV Prüfer ab...


Es gibt viele Schnorchel, aber nicht für den Duster

HIER gibt es den MANN, der funktioniert recht gut.

Auf das Dach aufgebaute Zyklonfilter mit innerer Zuluftführung zum Motor funktionieren am Besten (bei teuren Rallye-Fahrzeugen, für normale Menschen unbezahlbar...).

Schnorchel gibt es zumindest für den Defender bei EX-TEC HIER, da hatte ich den Tank her.
Die Höherlegung war von RINKERT, die haben auch andere edle Dinge....

Beim Duster gibt es bisher (wenn überhaupt jemals) nichts passendes, ist vielleicht auch nicht sooo sinnvoll:

- Wenn eine Durchfahrt so viel Wasser führt, dass  mit vernünftigen Reifen bis über die Ansaughöhe reicht, dann ist die Querung, sollte irgendetwas passieren, wegen der Strömung lebensgefährlich. Die Ansaugung innen kann man etwas nach oben verlegen, das bringt einige Zentimeter.
Dem Auspuff bringt das aber nichts....

Abgesehen davon steht Dir dann der Innenraum schon komplett unter Schlamm, riecht dann tagelang nach Abenteuer...
Wenn man mit Schmackes in ein Flussbett fährt, dass der Motorraum komplett unter Wasser steht, dann muss der Rest des Fahrzeugs und der Innenausstattung ebenfalls auf solche Betriebsverhältnisse eingerichtet sein. :D

- Wenn ich den Konvoi anführe, ist die Höhe der Ansaugung ziemlich egal. Wenn ich hinterherfahre, dann ist die Ausbildung der Staubfahne trichterförmig.
Ich bin schon tagelang als Staubfresser gefahren und habe nie mehr als 3 Esslöffel/Tag aus dem "Zyklon-Vorfilter" geschaufelt. Entscheidend für die Qualität der Filterung ist da eher der Filter.

Und: Durch Zyklonfilter und Ansaugrohr wird es dann irgendwann mit der Luft etwas knapp...

Ich würde in feuchten Gegenden ein AIR-Ram vorziehen.. SO sieht das beim LC aus.

Gruss S.

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Offline Greifenstein

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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #14 am: 26. April 2012, 11:49:26 »


Zu klein denke ich und hoffe weiter, oder muss irgendwann selber basteln



Sollte nicht zu schwer sein.
Die Dinger sind ziemlich simpel aufgebaut.

Als Vorlage kannst Du die "Knecht" Ölbadluftfilter verwenden, die an alten Schleppern zu sehen sind und das Prinzip des Fliehkraftabscheiders mit dem des Ölbadfilters vereinen.
Du must dann nur die Dimensionierung anpassen.
So ein kleiner Duster saugt dann doch mehr als ein alter Unimog.
125 km/h(manchmal 135km/h), 4x4=16, LZB, Chip: "El Goucho-extrascharf",  Original Räder (pro Ecke eins) mattschwarz !!!  100% Gummi, Rentnerbeige mit Vogelkack-Applikation,  Original Lenkrad; drehbar gelagert,   Scheiben durchsichtig,  abschraubbarer Tankdeckel mit darunterliegender Einfüllöffnung,  ADHS fahrerseitig, zugemüllter Kofferraum, Türen mit Doppelfunktion (Einstieg/Ausstieg), HiFi-Anlage ohne HiFi und Anlage, Pedale in Fahrtrichtung vorn angebracht, PTFE, SPD UND ASB, aber ohne F.D.P., Custom-Made Beule an Kotflügel (hinten rechts); Täteräää, Walhalla und anderem Tralalla
 

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Re: Schnorchel / Ansaugrohr für Wasserfahrten
« Antwort #14 am: 26. April 2012, 11:49:26 »